Die SBB bauen am Bahnhof weiter um. Im Sommer werden mehrere der Ladengeschäfte neu gestaltet – und erhalten neue Mieter. Dabei verlassen mehrere Läden den Standort Passerelle: Die Geschäfte Dolmetsch, Mobilezone, Aradu, Import Parfumerie und Schreibbar sind ab 1. August 2019 nicht mehr am Bahnhof Basel vertreten.

Dafür kommen mehrere neue Mieter auf Platz. Sutter Begg, der heute im Ostflügel ist, verlagert auf die Passerelle. Mit den Kaffeemachern aus Münchenstein kommt zudem ein zweites Unternehmen aus der Region an den Bahnhof. Dazu gibt es eine Filiale von L’Occitane, einen Tiger Store, eine Filiale von Rituals sowie einen Kiosk.

Sprüngli schliesst und wechselt in Westflügel

Die Eröffnung der neuen Läden ist laut Mitteilung der SBB vom Montagmorgen auf Anfang Herbst vorgesehen. Dies hat sich so ergeben, weil vergangenes Jahr die Mietverträge von zehn Verkaufsflächen ausgelaufen sind. «Ziel ist, das Angebot an die veränderten Bedürfnisse der Kundinnen und Kunden anzupassen», schreiben die SBB. Bei der Auswahl der neuen Anbieter habe für die SBB auch die lokale Verankerung und die Angebotsvielfalt eine wichtige Rolle gespielt. 

Was bleibt, sind die Geschäfte Lollipop, Chicorée und Läckerli Huus. Sie wechseln aber ihren Standort. Die Firma Sprüngli bleibt auch am Bahnhof, wechselt aber in den frisch sanierten Westflügel. Die Confiserie schliesst per Ende Juni und eröffnet voraussichtlich im ersten Quartal 2021 im Bahnhofsteil, der aktuell grundlegend saniert wird.

Ab Frühling 2020 Unterführung, ab 2024 neue Brücke

Vergangene Woche wurden zudem weitere Details zur neuen, provisorischen Passerelle über den Basler Bahnhof bekannt. Auf 2024 soll diese bereits eingerichtet werden, um die Passagierkapazitäten zu erhöhen, wie Thomas Staffelbach, Gesamtprojektleiter SBB Infrastruktur, an einem Info-Anlass in Basel mitteilte.

Als Sofortmassnahme soll schon ab kommendem Frühling die alte, stillgelegte Unterführung geöffnet werden. Sie ist allerdings nur für die ankommenden Passagiere einiger Gleise gedacht. Langfristig soll es laut Staffelbach fünf Querungen geben. So soll die Margarethenbrücke verbreitert und mit zusätzlichen Abgängen versehen werden.