Industriepfarrer Martin Dürr gehört zu den Begünstigten der alljährlichen Gribi-Metzgete, an der ebenso hemmungslos geschlemmt wie grosszügig gespendet wird. Unterstützung erhält er für Angebote, welche jungen Erwachsenen in Krisensituationen zugutekommen. Er ist einer unter vielen. Und er sprach am Dienstagabend in der brechend vollen Reithalle des Wenkenhofs in Riehen wohl für alle begünstigten Organisationen: «Die Gribi-Metzgete hilft von Burundi bis Kleinbasel.»

Der Anlass fand zum 37. Mal statt, und es sieht so aus, als ob noch nie so viel Geld zusammengekommen wäre. Erstmals könnten es knapp 300'000 Franken werden. Die Organisatoren sind zuversichtlich, haben aber noch nicht fertig gerechnet. Keinen unwesentlichen Anteil am Erfolg dürfte die Versteigerung eines handsignierten Originalrackets von Roger Federer gehabt haben. Dieses wurde bis auf 11'000 Franken hochgeboten. Und das Beste: Der Gewinner gab die Reliquie umgehend zurück, auf dass sie noch mehr Geld einbringe.
Wie jedes Jahr war die Dichte an Prominenz aus (Bau-) Wirtschaft und Politik hoch. Selbst Valentin Vogt, Präsident des Schweizerischen Arbeitgeberverbandes, gab sich in Riehen die Ehre; ebenso der Zentralpräsident des Baumeisterverbandes, Gianluca Lardi. (dsi)