Die Juso Basel-Stadt und Basellandschaft haben gemeinsam mit der Fachgruppe Geschichte das Referendum gegen den Austritt der Skuba aus dem Verband der Schweizer Studierendenschaften (VSS) eingereicht. Innert zehn Tage hat das Komitee über 500 Unterschriften gesammelt. Die Mindestanzahl wären 150 Unterschriften gewesen.

«Die grosse Beteiligung zeigt zweierlei: Erstens scheint es den Studierenden wichtig, mitbestimmen zu können, wie die Gestaltung ihrer Hochschulpolitik aussehen soll. Und zweitens ist das breite Engagement für uns auch ein Zeichen, dass sich die Studierenden der Wichtigkeit der Mitgliedschaft im VSS bewusst sind», meint Jennifer Burri, Präsidentin der Fachgruppe Geschichte.

Beda Baumgartner, Präsident der Juso Basel-Stadt richtet seine Kritik vor allem gegen die Studentenverbindungen, die im Studierendenrat den VSS-Austritt vorangetrieben haben sollen: «Wir glauben nicht, dass die Studentenverbindungen zur Vernunft kommen. Insbesondere die Stellungnahmen der AKV Rauracia beweisen, dass hinter dem Beschluss eine weitere Agenda steht. Es geht darum, den eigentlich auf Trinkspiele und Seilschaften beschränkten Verbindungen einen neuen, politischeren Sinn zu geben. Dass dieses Manöver auf dem Rücken der Studierenden der Universität Basel durchgeführt werden soll, werden wir konsequent bekämpfen.»

Nun muss der Studierendenrat in seiner nächsten Sitzung den VSS-Austritt nochmals behandeln. Bestätigt er diesen, kommt es zu einer Urabstimmung. In diesem Fall könnten alle Studierende der Uni Basel über die VSS-Mitgliedschaft abstimmen. (bz)