Die 240. Mitgliederversammlung der GGG war im Vorfeld als Krisengipfel beschrieben worden, am Ende stand sie im Zeichen einer emotionalen wie sachlichen Entspannung. Im Streit um die Zukunft der Robi-Spiel-Aktionen haben die Mitglieder mit überwältigender Mehrheit bei fünf Gegenstimmen einer Auflösung des bisherigen Abhängigkeitsverhältnisses von der GGG bis Ende Jahr zugestimmt.

Die Lösung hat Symbolcharakter. Sie erklärte die Organisationsstruktur der Robi-Spiel-Aktionen zur Verhandlungssache traf aber keine endgültigen Beschlüsse. Und doch darf diese Verhandlungsbasis, um die in den letzten Tagen intensiv gerungen wurde, als Durchbruch gewertet werden.

Konkret einigten sich die Mitglieder auf folgende Satzung: Die GGG Mitgliederversammlung genehmigt die Entlassung des Vereins Robi-Spiel-Aktionen aus dem bisherigen Anbindungsvertrag. Und: Die GGG-Mitgliederversammlung beauftragt den Vorstand der GGG den Beschluss bis zum 31. Dezember 2018 umzusetzen.

Die vorbereitende Arbeitsgruppe, in der neben der GGG und dem Vorstand der Robi-Spiel-Aktionen auch Vertreter des Erziehungsdepartements und der CMS teilnehmen, trifft sich am kommenden Montag zur ersten Sitzung. Vertreter beider Parteien zeigten sich erleichtert über den Ausgang der Versammlung. Man habe zwar «noch keine Lösung, aber dafür einen Schritt in die richtige Richtung», sagte Andreas Meyer von der IG Robi-Spiel-Aktionen. (dfh)