Das Unternehmen Parterre Basel erhielt von der Eigentümerschaft den Zuschlag und übernimmt per September 2018 als neue Pächterin offiziell das Traditionslokal.
Das Atlantis ist eines der ältesten und legendärsten Konzertlokale Europas. 

In den sechziger, siebziger und achtziger Jahren waren die legendären Zeiten des «-tis».Jetzt wollen die neuen Pächter «back to the roots». Laut einer Mitteilung wollen sie den Erfolg dieser goldenen Ära zurückbringen und die Kultur wieder deutlich in den Fokus rücken.

Der gastronomische Teil hat sich nicht zur Zufriedenheit der Besitzerfamilien Andreetti/Rey entwickelt. Diese hatten das legendäre Haus und die Alligator -tis AG von Jürg Wartmann übernommen und 2014 Claudia Danuser als Geschäftsführerin installiert. Die Wirtin kündigte im Jubiläumsjahr 2017 überraschend und wechselte zur Kunsthalle, Zeljko Mitic rückte als Geschäftsführer nach. Jetzt ist schon wieder alles anders.

Mit den neuen Pächtern wollen die Besitzer Ruhe in den Betrieb bringen. Und auch selber zur Ruhe kommen, sprich nicht mehr ins Tagesgeschäft eingebunden sein. «Ob Hamburger oder Rindsfilet, ob jene Biermarke oder eine andere sind Fragen, um die wir uns nicht kümmern möchten», sagte Andreetti im Mai zur bz.

Sowieso soll das Kulturprogramm wieder Herzstück des Atlantis sein. Das Parterre setze auf eine enge Zusammenarbeit mit der aktuellen Kulturverantwortlichen des Atlantis und es sollen «Synergien zwischen dem Kulturprogramm des Parterre One und des Atlantis genutzt werden».

Das Gastronomie-Angebot ergänze das Kulturprogramm und soll mit einer frischen, regionalen und saisonalen Küche überzeugen. 

Bereits gebuchte Anlässe im August 2018 (Konzerte und das Klosterbergfest) sind vom Pächterwechsel nicht betroffen.