In Hüningen, also in unmittelbarer Nachbarschaft zum Novartis-Campus baut der Pharmakonzern weiter aus. Hier werden Antikörper produziert, die sich von körpereigenen unterscheiden. Diese sind vor allem wichtig für diagnostische Verfahren. Dazu kommen Medikamente gegen Abstossungsreaktionen nach Transplantationen, gegen Asthma und Psoriasis, die Novartis hier herstellt.

Laut dem Leiter von Novartis Pharma in Frankreich, Philippe Barrois, soll das Hauptproduktionsgebäude in Hüningen vergrössert werden. Es brauche neue Bioreaktoren, die eine Steigerung der Kapazität der Anlage um etwa 70 Prozent bringen sollen. «Die Umsetzung des Projekts sollte bis 2019/2020 etwa 100 neue Stellen schaffen.»

Laut Barrois beweist die Investition, dass Novartis erneut Vertrauen in den Standort Frankreich habe. Dort ist der Pharmakonzern seit 1924 aktiv und beschäftigt heute ungefähr 5000 Leute an mehreren Standorten. Novartis will in den nächsten Jahren rund 800 Millionen Euro in Frankreich investieren.