Schon mit der Frage, woher das Bündnerfleisch stammt, sind die Jugendlichen sichtlich überfordert: «Vielleicht Österreich»? Und der höchste Berg im Bündnerland ist irgendetwas zwischen drei und 20'000 Kilometer hoch – oder wie war das genau? Auch die Frage nach einer Bündner Ortschaft sorgt nur für Schulterzucken. Ein trauriges Zeugnis für Basler Geographie-Lehrer.

In der Kommentarspalte unterhalb des Videos zeigen sich direkt die Reaktionen. Was die einen einfach nur zum Totlachen finden, sorgt vor allem bei den Zuschauern aus Graubünden für Kopfschütteln: «Das tut mir als Bündner richtig weh», schreibt ein User.

Doch eine Antwort überrascht sogar Battegay, der sich schon einiges von seinen Interviewpartnern gewohnt ist. Eine junge Frau stellt ihm doch tatsächlich die Frage: «Was ist ein Steinbock?»

Da helfen wir ihr doch gerne auf die Sprünge – So sieht ein Steinbock aus:

Gibt's in Basel nicht: Steinböcke.

  

Fiese Grüsse aus dem Osten

Hinter der Entblössung steckt natürlich ein Konzept. Um die beiden Kantone Graubünden und Basel einander näher zu bringen, hat die Rhätische Bahn (RhB) spezielle Aktionstage ins Leben gerufen. Der Kanton Graubünden lädt in einem «Gastmonat» die Bewohner beider Basel ein, den Bergkanton zu entdecken. 

Exklusive Vergünstigungen im öffentlichen Verkehr, in der Gastronomie und Hotellerie sollen die Baslerinnen und Basler ins Bündnerland locken – und das den ganzen September hindurch. Dies als «eine Gelegenheit, die Welt von Gian und Giachen im grössten Kanton der Schweiz zu erkunden», wie die RhB auf ihrer Webseite schreibt.

In Zusammenarbeit mit der RhB hat der Youtuber Lionel Battegay, besser bekannt als «Ask Switzerland», auf Basels Strassen getestet, wie gut die Basler sich eigentlich mit Graubünden auskennen. Regelmässig geht der junge Basler auf die Strasse und prüft mit seinen Umfragen den Wissensstand der Schweizer Jugend. Nicht selten stösst er dabei auf die eine oder andere Wissenslücke. Das ist auch in diesem Video nicht anders.