Um für den rollenden Verkehr auf der oft verstopften Pendlerachse nach Frankreich mehr Platz zu schaffen, sollen in der Burgfelder- und in der Missionsstrasse die Fahrbahnen verbreitert werden, wie die Regierung am Dienstag mitteilte. Dafür sollen 90 Parkplätze aufgehoben und weitere 124 neu angeordnet werden. 

Von Verbesserungen profitieren soll auch der öffentliche Verkehr. So sollen die Haltestellen der Tramlinie 3 und die Bushaltestelle an der Strassburgerallee so ausgestaltet werden, dass die Fahrzeuge stufenlos bestiegen werden können. Einzelne Haltestellen müssen indes um ein paar Meter verschoben werden.

Bestandteil des Projekts sind auch neue Velostreifen am Burgfelderplatz sowie 13 zusätzliche Bäume. In der Spalenvorstadt soll zudem zwischen Spalentor und Schützenmattstrasse das Gestaltungskonzept Innerstadt zur Anwendung kommen. Das bedeutet, dass das Trottoir mit Rheinwacken gepflästert und nur die Fahrbahn geteert wird.

Nicht eingerechnet sind dagegen die Kosten für die ebenfalls notwendige Sanierung der Gas-, Wasser- und Stromleitungen durch die INdustriellen Werke Basel (IWB). Stimmt der Grosse Rat dem Kredit zu, kann mit den Arbeiten frühestens Ende 2020 begonnen werden, wie es im Communiqué heisst.