Jeder Schnitzelbangg, der etwas auf sich hält, hält sich an die Formel: «Die» + substantiviertes Adjektiv. DIE Haikle, DIE Aabrennte, DIE Gsalzene. Bei den Cliquen ist alles ein bisschen einfacher, ausschlaggebend ist vielfach der Gründungsort – oder vielleicht einfach der Ort des ersten Lokals/Ablaufort/ersten lustigen Beisammenseins. So gesehen bei der Spale, den Stainlemer, der Märtplatz, der Seibi, der Gundeli oder der Wettstai. Bei den Fahrenden, also Wagencliquen, gibt es eigentlich nur drei Optionen: Waggis, Rueche oder Stritzi.



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Ganz anders verhält sich die Situation bei den Guggen. Die Guggenmusiken dieser Welt – nicht nur in Basel – haben sich eines Tages zusammengesetzt, und ein linguistisches Portfolio erstellt. Rund 30 Begriffe sollen es sein, die Hälfte davon ein bisschen gruusig, ein bisschen anrüchig. Runzle, Gülle, Furz stehen ganz oben auf der Liste.

Die zweite Hälfte sollte dann kraftvoll sein, also etwa Stampfer, Hacker oder Schränzer. Kombiniert man nun diese beiden Töpfe, erhält man die Zauberformel für alle Guggen-Namen.

Heutzutage muss der geneigte Guggengründer nicht mehr in der Beiz hirnen, mit welcher Wortschöpfung er in Zukunft durch die Gassen rumpeln will. Das macht der Computer.

Die bz hat eigens einen Guggennamen-Generator programmiert, der auf wundersame, zufällige Weise die ganze Fülle der Gugg’schen Nomenklatur abdecken soll. Die Beispiele «Schränz-Schysser», «Räppli-Gorpser» oder auch «Fuudi-Bloottere» zeigen: Damit lassen sich poetische Produkte schöpfen. Probieren Sie es aus!