Die sechs städtischen Food-Truck-Standorte sind ab Frühling 2019 in Betrieb. Platziert sind sie auf Allmend in Gebieten mit viel Berufsverkehr und Firmenstandorten: Bei der Ciba, am Allschwilerplatz, an der Hebelschanze, im Erlenmattquartier, beim Novartis-Campus und auf dem Voltaplatz.

Die Food Trucks, die sich dort ansiedeln, sollen nun durch eine Person organisiert und koordiniert werden. Der Kanton schreibt diese Arbeit im aktuellen Kantonsblatt aus. Dabei kann es sich um einen Truck-Betreiber selbst handeln, aber auch um eine Person, die mit den Trucks bislang nichts zu tun hatte.

Food Trucks sind bei Hungrigen hoch im Kurs

Food Trucks sind bei Hungrigen hoch im Kurs

Seit Kurzem spriessen Food Trucks in der Schweiz wie Pilze aus dem Boden. Auf dem Campus der Technischen Hochschule in Lausanne gehören sie schon zum Alltag: Das Essen ist regional, hausgemacht oder sogar glutenfrei. Für die Restaurants sind Food Trucks eine ernst zu nehmende Konkurrenz.

Abwechslungsreiches Angebot gefragt

Für die Standorte holt der Kanton derzeit eine Bewilligung ein, die anschliessend an den künftigen Mr. oder die künftige Mrs. Food Truck weitergereicht werden soll. Mit den Food Trucks kommt der Kanton auch Vorstössen im Parlament nach, die danach verlangten.

Es soll aber eine Diversität bestehen, also nicht alle Standorte vom gleichen Food-Anbieter bespielt werden. Die Trucks sollen mit einem abwechslungsreichen Essens-Angebot "ein attraktives Stadterlebnis ermöglichen", wie es in einer Mitteilung des Kantons heisst, und zum Verweilen im Freien einladen. Die Angebote für die Koordination der Trucks können bis zum 16. November an den Kanton eingereicht werden.