Wer wünscht es sich nicht: Ein selbstbestimmtes, würdevolles Ableben, schmerzlos, aber effektiv, medizinisch und menschlich begleitet, statt ein langsames Hinscheiden an Apparaten. Unsere Gesellschaft hält das Ideal der Selbstbestimmung hoch, und unsere Gesetzgebung folgt diesem mit einer weltweit einzigartigen, liberalen Gesetzgebung, die die uneigennützige Assistenz beim Freitod für todkranke Menschen straffrei macht. Das geht soweit, dass Menschen aus der ganzen Welt in der Schweiz von dieser liberalen Praxis profitieren wollen.

Für gläubige Menschen stellt sich die Frage: Nimmt der Mensch Gott die Herrschaft über das Leben aus der Hand? In der Reihe «Basel im Gespräch» diskutieren auf der einen Seite Sterbebegleiterin Erika Preissig und der Geschäftsführer der Stiftung «Exit» aus Zürich, Bernhard Sutter. Auf Seite der PalliativeCare-Bewegung, die sich auch als Antwort auf die Sterbehilfe-Bewegung sieht, sind der Seelsorger Theologe Gerhard Gerster und der Gerontopsychiater Andreas Monsch eingeladen.

Morgen Dienstag, 18.30 Uhr, in der Offenen Kirche Elisabethen. Eintritt frei.