Erst vor wenigen Tagen berichtete die bz über 134 deponierte Einsprachen gegen das geplante Parking auf dem Landhof-Areal. Diese hatten die Gegner in Workshops mit den Anwohnern und Interessensgemeinschaften zusammengetragen. Nach deren Ansicht sei das alles aber vergebens gewesen. In einer gestrigen Mitteilung schreiben sie: «Die bisherigen Einsprachen sind obsolet und die Arbeit damit war blosser Leerlauf.»

Die Allmendverwaltung habe den Einsprechenden mitgeteilt, dass die Öffentliche Planauflage des Generellen Baubegehrens für das Parking korrigiert und mit ergänzten Unterlagen nochmals neu publiziert werde. Die neue Auflage bedeute aber auch, dass die bisherigen Einsprachen damit ungültig würden.

Gegner sauer

«Es ist stossend, dass ausgerechnet bei diesem umstrittenen Bauprojekt von grosser politischer und rechtlicher Brisanz eine Wiederholung der Publikation nötig ist», zeigen sich die Parkings-Gegner entsprechend angesäuert. Gleichzeitig künden sie weiteren Widerstand an. Weder die Sommerferien noch formelle Hürden würden sie daran hindern, gegen das geplante Parking vorzugehen.