Mehr als zehn Jahre lang kämpften Tram-Fans der Region für ein Museum. Seit vergangenem Jahr ist klar: Es wird ein Museum geben und es soll rechtzeitig zum 125-Jahr-Jubiläum der Basler Verkehrsbetriebe eröffnet werden. Die Kosten von rund einer Million Franken teilen sich die BVB sowie eine von Tram-Liebhabern gegründete Genossenschaft zur Hälfte, wie einer älteren Mitteilung zu entnehmen ist.

Entstehen soll in einer ersten Phase ein Ausstellungsraum mit Balkon im bestehenden Tram-Depot auf dem Dreispitz. Als Ausstellungsgegenstände sind alte Uniformen, Schilder, Billettautomaten oder alte Sitzbänke aus dem Fundus des Tramclubs Basel vorgesehen. Zudem soll eine Glasscheibe den Blick auf die Trams im Depot ermöglichen. In einem zweiten Schritt soll danach in unmittelbarer Nachbarschaft eine Halle für jene alten Trams erstellt werde, die nicht mehr betriebsfähig sind.

Beunruhigender Fund

Seit Mittwoch liegen die Pläne im Baudepartement auf. Und sie zeigen, dass gewisse Stellen mit Asbest belastet sind. Auf Nachfrage bestätigen die BVB die Asbest-Belastung, geben bezüglich Eröffnungstermin aber Entwarnung.

Allerdings wird das Entfernen des giftigen Materials Mehrkosten in der Höhe von rund 25'000 Franken verursachen, die die BVB tragen werden.