Der Kanton Basel-Stadt ist Schweizer Meister bei Kirchenaustritten. Verfestigt sich dieser Trend, wäre Basel irgendwann einmal eine Stadt ohne Kirche. Wie stellen sich Theologinnen und Kirchenleiter die Zukunft der christlichen Kirchen in Basel vor? Wie sehen sie die Rolle der Kirchen und des christlichen Glaubens in zukünftigen Gesellschaften? Welchen Wert hat kirchliches Arbeiten, das theologische und geistliche Angebot der Kirchen? Und was sagen Zukunftsforscher dazu, wie es mit den Landeskirchen in der gesamten Schweiz weitergehen wird?

Darüber wird am kommenden Dienstag ab 18.30 Uhr in der Offenen Kirche Elisabethen diskutiert.

An der jüngsten Ausgabe von «Basel im Gespräch», das von der bz mitorganisiert wird, nehmen teil: Lukas Kundert, Kirchenratspräsident der evangelisch-reformierten Kirche Basel-Stadt, Münsterpfarrer und Professor an der Universität Basel, Monika Hungerbühler, Co-Leiterin des Dekanats Basel-Stadt der römisch-katholischen Kirche und Co-Leiterin der Offenen Kirche Elisabethen, Andreas Walker, Co-Präsident von swissfuture.ch, Mitglied der Präsidentenkonferenz und der Delegiertenversammlung der Schweizerischen Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften, Arnd Buenker, Leiter des Schweizerischen Pastoralsoziologischen Instituts (SPI) und Titularprofessor der Theologischen Fakultät der Universität Fribourg und Redaktor des katholischen Onlinefeuilletons feinschwarz.net. Geleitet wird die Runde wie immer von Pfarrer Frank Lorenz. Türöffnung ist um 18 Uhr. Im Anschluss wird ein Apéro offeriert. (bz)