Die Kantonspolizei Basel-Stadt hat im vergangenen Jahr insgesamt 777 Verkehrsunfälle aufgenommen - 58 weniger als im Vorjahr. Dagegen wurde bei den Leichtverletzten ein Anstieg um 15 auf 375 registriert und bei den Schwerverletzten ein solcher um 11 auf 96, wie das Justiz- und Sicherheitsdepartement am Dienstag mitteilte.

Ausser bei den Velos und den Mofas waren die Unfallzahlen bei allen Fahrzeugkategorien rückläufig. Rapportiert wurden 81 (-1) Unfälle mit schweren Motorwagen, 660 (-47) mit leichten Motorwagen, 60 (-3) mit Motorrädern und 29 (-4) mit E-Bikes. Die Zahl der Unfälle, in die Fussgänger verwickelt waren, sank um 8 auf 66.

Gegenüber 2017 unverändert war mit 6 die Zahl der Unfälle mit Elektro-Trottinetts. Dagegen wurde bei den Velo-Unfällen eine Zunahme um 6 auf 153 verzeichnet. Bei den Unfällen mit Motorfahrrädern resultierte eine Zunahme um 2 auf 10.

Alkohol war 2018 gegenüber dem Vorjahr bei weniger Unfällen im Spiel. Zu starker Alkoholkonsum (mehr als die erlaubten 0,25 mg Alkohol pro Liter Atemluft) war in 72 Fällen (-10) Unfallursache. Zudem waren 49 (-7) alkoholisierte Motorfahrzeuglenker sowie 23 (-1) alkoholisierte Velofahrer in polizeilich registriere Verkehrsunfälle verwickelt.

Zu den häufigsten Unfallursachen gehörten letztes Jahr die Missachtung von Vortrittsregeln mit 165 (-8 Fällen), zu nahes Aufschliessen mit 105 (-12) Fällen und Fahrstreifenwechsel mit 70 (-2) Fällen . Um 2 auf 40 Fälle zugenommen hat die Zahl der Unfälle, bei den Fehlverhalten bei Lichtsignalen die Ursache war.