Verwirrung auf dem Mathis-Hof

Der Mathis-Hof auf dem Bruderholz ist ein «Buurehof zum Aalänge». Hier sollen sich die Besucher wohlfühlen und den Bauernhof auf eigene Faust entdecken. Besonders das grosse Maislabyrinth gibt Anlass dazu: Hier darf man sich verirren, Verstecken spielen, picknicken und versteckte Spielgeräte entdecken. Das Labyrinth ist zwei Fussballfelder gross und wird jedes Jahr neu von der Familie Mathis entworfen. Wer auf der Entdeckungstour hungrig wird, kann eine der zahlreichen Grillstellen nutzen oder an den Tischen picknicken. Geheimtipp: Getränk mitnehmen, im Labyrinth ist es heiss. Nebenan gibt es auch einen Hofladen, der neben saisonalem Obst und Gemüse auch Holz für die Feuerstelle anbietet. Den Mathis-Hof erreicht man mit dem Bus Nummer 37 oder 47 bis Fiechthag. Auch mit dem Auto ist der Hof gut erreichbar. Die Hofzufahrt ist gestattet. Der Eintritt in das Maislabyrinth kostet für Kinder 3 Franken und für Erwachsene 5 Franken.

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Erfrischung im Badebrunnen

Wer kein leidenschaftlicher Rheinschwimmer ist und keine Lust auf Badi hat, kühlt sich ganz einfach in einem der vielen Stadtbrunnen ab. Hier herrscht kein dichtes Gedränge wie am Rheinbord und der lange Fussmarsch vom Ausstieg bis zum Velo bleibt auch aus. Auch einen Schwimmsack brauchts für den Brunnen nicht - einfach raus aus den Klamotten und rein ins kühle Nass. Die IWB betreibt in der Stadt über 200 Brunnen, 16 davon sind offiziell badetauglich.

Die bz-Badebrunnen Lieblinge sind:
Der Stachelschützen Brunnen: Hinter dem Kollegienhaus läss es sich während der Semesterferien herrlich in Ruhe planschen. Der Stachelschützen ist einer der grössten Brunnen der Stadt. Der Gemsbergbrunnen wurde einst mit 24 Pferden auf einem Wagen von Solothurn nach Basel gezogen, sogar ein Teil der Stadtmauer musste für den Transport entfernt werden. Heute bietet er Ruhe und Erfrischung abseits vom Trubel der Innenstadt.

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Mit dem Velo den Altrhein entlang

Von Basel aus führt der Weg über die Uferstrasse und Weil/Friedlingen bis zum Jachthafen. Dort verzweigt sich der Fluss und man fährt rechts den Altrhein entlang bis zu den Isteiner Schwellen. Das dauert rund eine halbe Stunde, der Weg führt geradeaus, ist aber bei hohen Temperaturen nicht zu unterschätzen. Wer nun schon genug vom Velofahren hat und sich lieber erholen will, steigt hier ab. Die Kiesbänke laden zum Sonnenbaden und zum gemütlichen Dümpeln im Fluss. Wer es noch etwas ruhiger möchte, fährt weiter den Altrhein hinunter und sucht sich ein lauschiges Plätzchen für ein Picknick.

Wer besonders fit ist, kann dem Weg weiter folgen bis nach Bad Bellingen. Das dauert insgesamt rund eineinhalb Stunden. Zurück gehts auf dem gleichen Weg oder mit dem Zug.

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Entspannen am Hertener Loch

Wenn der Rhein rund um Basel immer voller wird, lohnt es sich, ein bisschen weiter raus zu fahren. Das Hertener Loch ist mit den öffentlichen Verkehrsmitteln trotzdem schnell erreichbar. Vom Badischen Bahnhof gelangt man mit der Regionalbahn in nur zehn Minuten nach Herten. Vom Bahnhof Herten geht es rund 600 Meter in Richtung Rhein zu einer leicht abgesenkten Wiese, die von Bäumen umgeben ist. Mit dem Velo braucht man für die Strecke rund 45 Minuten.

Beim Hertener Loch trifft man auf einen schönen Badeplatz. Hier kann man sich sonnen, im Schatten ein Buch lesen, picknicken und in den Rhein springen. Einige Rhein-Sportler haben dafür eigens Seile und Plattformen auf den Bäumen montiert. Für Hungrige gibt es fix installierte Grillstellen.

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Wanderung zwischen den Museen

Wer beim Wandern unterhalten werden will, kann auf dem Rehberger-Weg seinen Horizont erweitern. Zwei Länder, zwei Gemeinden, zwei Kulturinstitutionen. Der Wanderweg mit Skulpturen und Installationen von Künstler Tobias Rehberger verbindet. Die kulturelle Wanderung verläuft zwischen dem Vitra Campus in Weil am Rhein und der Fondation Beyeler in Basel. Auf fünf Kilometern passieren die Wanderer 24 Kunstwerke zum Erklettern, zum Entdecken und zum Bestaunen. Die Wegmarken laden Besucher dazu ein, die Geschichte der Umgebung und deren Bewohner kennenzulernen und neu zu erzählen. An Wochenenden, Sonn- und Feiertagen verkehrt vier Mal täglich ein Shuttle-Bus zwischen den Museen, der sechs Euro pro Person kostet.

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Mit dem Gummiboot nach Bad Bellingen

Wer glücklicher Besitzer eines Gummibootes ist, sollte unbedingt die Tour von den Isteiner Schwellen bis nach Bad Bellingen ausprobieren. Wildromantischer geht’s nicht mehr! Rauschend und glitzernd sucht sich das Wasser des Altrheins einen Weg durch die Felsformationen und Kiesinseln. Gleich bei der Kiesbank unterhalb der Isteiner Schwellen lässt es sich ganz einfach einsteigen. Von hier aus geht es munter schaukelnd los, immer wieder passiert man baumbewachsene Inseln. Der Blick geht in der Ferne auf Rebhänge und Felswände. Im Sommer ist das Wasser auch meist wunderbar warm zum Baden. Es lohnt auf jeden Fall, Rettungswesten zu tragen. Am Ufer locken kleine sandige Stellen zum Grillen und Picknicken ein. Nach zweieinhalb Stunden ist dann die Auswasserungsstelle von Bad Bellingen erreicht, wo die Wasserpartie ein Ende findet. Die Bootsfahrt dauert rund zweieinhalb Stunden.

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Auf Rollen durchs Baselbiet

Die Inlineskating- Route von Liestal nach Reigoldswil führt über Bubendorf und Ziefen und ist rund zwölf Kilometer lang. Die Strecke verläuft grösstenteils auf Radwegen. Auf dem Weg liegen zahlreiche Restaurants, in denen man wunderbar wieder Kraft tanken kann. Empfohlen wir der Start beim Bahnhof in Liestal.

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Abenteuer im Hochseilpark

Im schattigen Lörracher Wald können sich Kletterbegeisterte austoben: Dort gibt es einen Kletterpark mit 135 Übungen in bis zu zehn Metern Höhe, sowie einen Seilrutschen-Parcours. Für die Verpflegung steht ein kleiner Kiosk zur Verfügung. Drei Stunden im Park kosten für Erwachsene 21 Euro, für Kinder 17 Euro.

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Ab aufs Bike

Wer sich trotz der Hitze draussen sportlich auspowern will, kann in einem der Bike-Parks der Region seine Fahrtechnik verbessern. Die Anlagen in Hölstein, Allschwil und Reinach sind kostenlos und bei gutem Wetter immer geöffnet. Sie können sowohl von Anfängern als auch von Profis befahren werden.