Der markante Gewinnanstieg ist allerdings darauf zurückzuführen, dass Wertberichtigungen und Rückstellungen das Vorjahresergebnis massiv belastet hatten, wie die IWB am Mittwoch mitteilten. Auch das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT stieg folglich 2018 um 65,4 Prozent auf 123 Millionen Franken an.

Weniger Energie abgegeben

Ihren Umsatz konnten die IWB unter anderem dank höheren Stromgrosshandelspreisen und Gastarifen trotz rückläufiger Absatzmengen bei allen Energieträgern steigern. Grund für die um 4,4 bis 7,4 Prozent gesunkenen Energielieferungen waren Einsparungen und Kundenabgänge beim Strom sowie die warme Witterung im vergangenen Jahr bei Fernwärme und Dampf sowie Gas.

Beim Trinkwasser war der Absatz dagegen stabil. Die Versorgung mit frischem Trinkwasser sei auch im besonders heissen Jahr 2018 immer sichergestellt gewesen, halten die IWB in ihrer Mitteilung fest. An Hitzetagen seien werktags 100 bis 110 Millionen Liter Wasser ins Netz eingespeist worden.

Höhere Investitionen

Die Investitionen der IWB stiegen im vergangenen Jahr von 142 auf 149 Millionen. Dank dem um 18 Prozent auf 232 Millionen Franken gestiegenen operativen Cashflow konnten sie erneut vollständig selbst investiert werden.

In ihrer Mitteilung sprechen die IWB von einem guten Abschluss in einem herausfordernden Umfeld. Die dem Kanton Basel-Stadt gehörende Energieversorgerin sieht sich für aktuellen Herausforderung der Energiebranche gut gerüstet.

Um die CO2-Emissionen zu senken, bereiten die IWB derzeit den Umbau der baselstädtischen Wärmeversorgung vor. Dies betrifft nicht nur das Fernwärme- und Gasnetz. Vielmehr setzen die IWB bei der Ökologisierung unter anderem auch auf dezentrale und hocheffiziente Energieversorgungs-Lösungen.

Aus dem Ergebnis 2018 liefern die IWB an den Kanton Basel-Stadt eine Gewinnausschüttung von 37 Millionen Franken ab. Das ist gleich viel wie 2017, jedoch 15 Millionen Franken mehr als 2018. Zusätzlich erhält der Kanton von den IWB Konzessionsgebühren in der Höhe von 9 Millionen Franken.