Am Montagvormittag rief ein 39-jähriger Mann beim Polizeirevier Weil am Rhein an und teilte mit, dass er sein Taxi vor einem Einkaufszentrum in der Hauptstrasse verschlossen abgestellt habe und dieses nun nicht mehr da sei. Allerdings war er sich beim Abstellort nicht so ganz sicher, da es ja noch früh am Morgen war.

Die Beamten fuhren darauf zum angegeben Ort und versuchten das verschwundene Fahrzeug über das Taxiunternehmen zu orten. Dabei stellte sich heraus, dass sich das Taxi auf Schweizer Territorium befand und auf einem Firmengelände stand, wie die Polizei schreibt. 

Wie es dorthin kam, war rasch geklärt. Weil das Taxi im Halteverbot stand, kontaktiere ein Verantwortlicher des Einkaufszentrums das Taxiunternehmen. Dieses konnte den Fahrer nicht erreichen. Ein Ersatzfahrer holte das Fahrzeug mit einem Ersatzschlüssel ab und stellte es auf dem Firmenareal ab.

Über diese positive Nachricht war der ursprüngliche Fahrer zwar erleichtert, zugleich aber auch peinlich berührt. Selbstkritisch meinte er zu den Beamten, zukünftig morgens einen Kaffee mehr trinken zu wollen, um hellwach für die Arbeit zu sein. Danach bestellte er sich bei der Konkurrenz ein Taxi und liess sich zu seiner Firma chauffieren.