Der Kantonale Krisenstab hat heute beschlossen, dass für das Abbrennen von Feuerwerkskörpern zwingend ein Abstand von 200 Metern zum Wald eingehalten werden muss.

Diese Vorgabe kann auf der Sportanlage Spiegelfeld, wo das 1.August-Feuerwerk in Binningen stattfinden sollte, nicht erfüllt werden. Aus diesem Grund muss die Gemeinde Binningen bei der diesjährigen Bundesfeier auf ein Feuerwerk verzichten, wie sie am Donnerstag mitteilte.

Die Bundesfeier auf dem Areal der Sportanlage Spiegelfeld wird ohne Feuerwerk wie geplant durchgeführt (Programm: siehe www.binningen.ch).  

Abbrennen von Feuerwerk ist nur am 31. Juli und 1. August erlaubt, mit folgenden Auflagen:

  • Beim Abbrennen von Feuerwerkskörpern muss zwingend ein Abstand von mindestens  200 Metern zum Wald eingehalten werden. Dazu gehören sämtliche im Ortsplan der  Gemeinde Binningen mit ‚Wald‘ gekennzeichneten Flächen und Waldstücke (z. B. auch  entlang dem Birsig, entlang dem Tiefengrabenweg, Spiegelfeld, Fuchshag etc.).
  • Feuerwerke sollten nur auf festen, nicht brennbaren Flächen (z. B. Kiesplatz, geteerte  Parkplätze, Mergelplätze) gezündet werden.
  • Es ist verboten, im Wald und an Waldrändern Feuer zu entfachen. Dies gilt auch für  eingerichtete Feuerstellen, sowie für selbst mitgebrachte Holz‐/Kohle‐Grills.
  • Es ist  verboten, brennende Zigaretten, andere Raucherwaren oder Streichhölzer  wegzuwerfen.
  • Höhen- und 1. Augustfeuer müssen mindestens einen Abstand von 200 Meter vom Wald und sichtbarem Waldrand haben.
  • Das Steigenlassen von «Heissluftballonen / Himmelslaternen» (gekaufte oder  selbstgebastelte), welche durch offenes Feuer angetriebenen werden, ist generell  verboten.

Die Bevölkerung ist zu sorgfältigen Umgang mit Feuer im Freien (auch im  Siedlungsgebiet) aufgerufen.