Ende 2014 arbeiteten im Baselbiet 147 300 Beschäftigte in 19 400 Arbeitsstätten. Gegenüber dem Vorjahr resultierte damit ein Beschäftigungswachstum von 1,9 Prozent. Daraus ergeben sich auf Vollzeitstellen umgerechnet rund 116 400 Vollzeitäquivalente (VZÄ), womit das durchschnittliche Arbeitspensum bei 79 Prozent liegt. Auch bei den Neugründungen wurde vorletztes Jahr ein starker Anstieg verzeichnet mit rund 1400 neuen Unternehmen, die gegen 1800 Stellen schufen. Diese Angaben macht das Statistische Amt Baselland.

Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Zahl der Beschäftigten 2014 um mehr als 2700 erhöht, was einem Wachstum von 1,9 Prozent entspricht. Nach dem Rückgang von 2012 (- 0,3 %) konnte der Aufwärtstrend 2013 (+ 1,1 %) somit mehr als bestätigt werden. Zudem fällt das Beschäftigtenwachstum im Baselbiet erstmals seit Erhebungsbeginn 2011 höher aus als in der Gesamtschweiz. Das Wachstum der VZÄ hingegen blieb 2014 mit plus 1,2 Prozent in etwa auf dem Niveau des Vorjahres.

Dienstleistungssektor als Wachstumstreiber

Die deutliche Beschäftigtenzunahme 2014 ist auf das Wachstum des Dienstleistungssektors (Sektor 3) zurückzuführen (+ 2,9 %), während sich der Landwirtschaftssektor (Sektor 1) mit minus 0,3 Prozent und der Industriesektor (Sektor 2) mit minus 0,5 Prozent leicht rückläufig entwickelten. Ein ähnliches Bild zeigte sich bereits 2012, jedoch auf deutlich tieferem Niveau. (bz)