Im vergangenen Jahr durfte Kapfhammer an die Informatik-Olympiade nach Italien reisen - dieses Mal führt ihn die Teilnahme nach Brisbane. Dementsprechend ist beim Goldmedaillengewinner schon jetzt die Vorfreude zu spüren. «Ich freue mich auf die Herausforderung in Australien», sagt der talentierte Junginformatiker, der sein Können in den letzten Jahren bereits an zahlreichen Informatikwettbewerben unter Beweis stellte.

Er wird die Reise aber nicht alleine antreten: Neben ihm schlossen drei weitere Gymnasiasten die mehrtägige Informatik-Olympiade mit Gold ab. Es sind dies Cédric Neukom aus Gränichen, Fabian Lyck aus Neufeld (BE) und Benjamin Schmid aus Sarnen. Das Quartett wird sich in Brisbane gegen die internationale Konkurrenz aus über 80 Ländern messen.

«Alle Teilnehmenden waren punktemässig sehr dicht beieinander», erklärt Timon Gehr, Vizepräsident der Schweizer Informatik-Olympiade (SOI) und selber erfolgreicher ehemaliger Teilnehmer. «Die Aufgaben waren aber keineswegs einfach», ergänzt sein Kollege von der SOI Samuel Grütter, «damit würden wir unseren Teilnehmenden auch gar keinen Gefallen tun».

Die Teilnehmenden haben sich ihre Fähigkeiten grösstenteils autodidaktisch angeeignet, da Informatik in der Schweiz kein obligatorisches Schulfach ist - umso beeindruckender ist damit ihre Leistung. (bwi)