Soweit als möglich werde ein lärmmindernder Deckbelag eingebaut, heisst es in einer Mitteilung der Baselbieter Bau- und Umweltschutzdirektion. Damit sollen die Lärmimmissionen auf dem rund 1,2 Kilometer langen Abschnitt markant gesenkt werden.

Kein lärmmindernder Belag wird gemäss Mitteilung indes im Bereich des etwa 300 Meter langen Ergolzviadukts in Lausen verlegt. Auf Brücken führe ein solcher Belag nicht zum gewünschten Resultat. Es sollen dort gemäss Kanton jedoch bestehende Lärmschutzelemente erneuert werden.

Ein Lärmsanierungsprojekt aus dem Jahr 2010 sähe beim Ergolzviadukt die Erhöhung der Lärmschutzwände auf vier Meter vor. Bei den nun geplanten Massnahmen handle es sich jedoch nicht um die Umsetzung dieses Sanierungsprojektes, das 12 Millionen Franken kosten würde. Bei einer Umsetzung müsste der Kanton gemäss Mitteilung sämtliche Massnahmen finanzieren, auch nach der Übergabe der A22 an den Bund.

Die Umsetzung der Lärmsanierungs-Massnahmen ist Ende Sommer geplant. Die Regierung will damit nachträglich Vorgaben der nationalen Lärmschutz-Verordnung erfüllen. Diese besagen, dass bis Ende März 2018 sämtliche Hochleistungsstrassen lärmsaniert hätten sein müssen. Die Regierung bewilligte die Kosten als gebundene einmalige Ausgabe