Rund 43 000 Kinder und Jugendliche besuchten letztes Jahr im Kanton Baselland eine Schule vom Kindergarten bis zur Sekundarstufe II. Der Grossteil davon, gegen 31 500, befand sich in einer obligatorischen Schule. Doch längst nicht alle absolvieren ihre obligatorische Schulzeit in den dafür vorgesehenen elf Jahren. Dies meldet das Statistische Amt des Kantons Baselland.

Der grösste Teil der Kinder wird im vorgegebenen Alter eingeschult. Der Anteil der Lernenden, die gegenüber dem Regelverlauf mindestens ein Jahr verloren haben, nimmt über die Stufen zu, bis er am Ende der obligatorischen Schulzeit 38 Prozent beträgt.

«Die Hauptgründe dafür sind Repetitionen, der Besuch einer Einführungsklasse sowie der Umstand, dass Zugezogene oft einer tieferen als ihrem Alter entsprechenden Stufe zugewiesen werden», schreibt das Statistische Amt. Der Anteil der Kinder und Jugendlichen, die gegenüber dem Regelverlauf ein Jahr gewonnen haben, nehme zuerst zu und pendle sich dann bei rund drei Prozent ein.

Lehren und Gym dominieren

Fast neun von zehn Lernenden in der obligatorischen Schule werden in Regelklassen an öffentlichen Schulen unterrichtet. Neben diesen gibt es auf der obligatorischen Stufe auch Privat- und Sonderschulen. Gemessen an der Anzahl Jugendlichen dominieren an Baselbieter Schulen auf der Sekundarstufe II die dualen, drei- bis vierjährigen Lehren mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis sowie das Gymnasium. (stz)