Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Polizei Basel-Landschaft ist von einem Suizid (Selbstmord) auszugehen.

Der Mann sprang im Bereich des Bahnhofs Liestal (Gleis 3) vor einen einfahrenden Zug, wurde erfasst und erlitt dabei tödliche Verletzungen. Der genaue Unfallhergang ist Gegenstand von weiteren Abklärungen durch die Polizei Basel-Landschaft in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft.

Für die Dauer der Bergungsarbeiten blieben die Geleise 2 und 3 bis gegen 14.50 Uhr komplett gesperrt, ab dann stand das Gleis 2 wieder zur Verfügung, ab 15.40 Uhr konnte die Strecke wieder komplett befahren werden. Es kam zu Verspätungen, Zugsausfällen und Umleitungen.

Die Personen aus dem betroffenen Zug konnten aussteigen und wurden mit einem nächsten Zug weiter befördert. Fünf Personen, welche den Unfall direkt mitbekommen hatten, mussten in der Folge durch das zugezogene Careteam betreut werden.

Im Einsatz standen rund 30 Rettungskräfte der Polizei Basel-Landschaft, der Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft, der Sanität Liestal, des Instituts für Rechtsmedizin, der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) sowie des kantonalen Careteams.