Von den Kandidierenden für das Kantonsparlament sind 234 Frauen und 356 Männer, wie die Landeskanzlei am Dienstag mitteilte. Gegenüber den letzten Wahlen von 2015 ist die Gesamtzahl der Bewerberinnen und Bewerber um sieben Personen gesunken. Die Zahl der Frauen ist um drei gestiegen, jene der Männer ging um zehn zurück.

Von den Parteien treten FDP, SP, SVP, EVP und Grüne in allen zwölf Wahlkreisen an. In neun Wahlkreisen eigene Listen eingereicht haben CVP und GLP. In den Wahlkreisen Sissach, Gelterkinden und Waldenburg gibt es zudem erstmals Listen eines Mitte-Bündnisses von CVP, GLP und BDP. Mit eigenen Listen tritt die BDP in sieben Wahlkreisen an.

Im Wahlkreis Allschwil tritt zudem die Allschwiler Volkspartei (AVP) – eine Abspaltung der SVP-Ortspartei – mit einer eigenen Liste an, im Wahlkreis Muttenz die Initiative Christ und Politik (CuP). Nicht mehr mit dabei sind die Grünen-Unabhängigen. Die Partei war erst nach den letzten Landratswahlen aus einer Abspaltungen der Baselbieter Grünen entstanden.

Die Angaben zu den eingereichten Kandidaturen haben provisorischen Charakter. Die Landeskanzlei muss die Wahlvorschläge noch prüfen und bereinigen. Diese Listen werden dann am 5. Februar im Internet und zwei Tage später im Amtsblatt publiziert.