«Momentan wird so viel über den Ausstieg aus der Atomenergie geredet und über mögliche Alternativen. Wir möchten nun Taten folgen lassen», begründet Frey den Schritt.

Konkret heisst das: Die Sonfas möchte so viele Häuser wie möglich in Allschwil und Schönenbuch mit Photovoltaikanlagen bedecken. Dächer gebe es in beiden Gemeinden genug. Sie sehen ein grosses Potenzial für die Erzeugung von Solarstrom. Andere alternative Lösungen wie Wasser- oder Windkraftanlagen seien aus Platz- und Landschaftsschutz-Gründen schwieriger realisierbar. Und da die Sonne uneingeschränkt nutzbar ist, könne sie intensiv genutzt werden.

Schritt in die richtige Richtung

Um diese Idee zu realisieren, sucht die Sonfas Genossenschafterinnen und Genossenschafter, die mit einem Anteilschein von 200 Franken das Projekt unterstützen. «Ich finde es wichtig, dass wir gemeinsam etwas dafür tun», so Frey. Deshalb seien sie auf Interessenten aus der Bevölkerung und Institutionen angewiesen – denn das Thema könne nicht weiter hinausgeschoben werden: «Es ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.» Genauso wichtig sind gut besonnte Dächer, die sich für den Bau von neuen Photovoltaikanlagen eignen und zur Verfügung stehen. Ein Vorteil sei, dass es keine spezielle Baubewilligung brauche für die Realisierung. Lediglich die Schutzzonen und gewisse Quartierplangebiete müssten berücksichtigt werden.

Die Sonfas steht noch in den Startlöchern und im August gibt es die erste offizielle Informationsveranstaltung dazu. Hanspeter Frey: «Wir hoffen, dass wir viele Leute für unser Projekt gewinnen können, um spätestens in einem Jahr mit der Realisation zu beginnen.» (SY)