Die AGSE mit Sitz in Eptingen im Oberbaselbiet beschäftigt 15 Mitarbeitende und erwirtschaftet laut Verwaltungsratspräsident Urs Baumann einen Jahresumsatz von rund 5 Millionen Franken. Das frühere Personentransportunternehmen hatte in den letzten Jahren öffentliche Buslinien und Reisebusse abgegeben und ist wie Eggenschwiler in der Entsorgung tätig.

Die Eggenschwiler Transporte AG erwirbt die Mehrheit der Aktien der AGSE. Geschäftsinhaber Peter Eggenschwiler übernimmt zudem die operative Leitung. Die Firma soll aber unter ihrem bisherigen Namen und mit den bisherigen Fahrzeugen weiterbetrieben werden, wie Baumann auf Anfrage sagte.

Angaben zum Kaufpreis machen die beiden Unternehmen nicht. Laut der AGSE soll die Übernahme Arbeitsplätze und Dienstleistungen sowie die Nachfolgeregelung und die strategische Neuausrichtung der Oberbaselbieter Firma weg vom Personentransport und hin zum Entsorgungsspezialisten sichern.

Seit 97 Jahren unterwegs

Die AGSE wurde 1917 gegründet, um die Busverbindung Sissach-Eptingen zu betreiben. Später übernahm sie weitere öffentliche Buslinien und war im Güterverkehr und mit Reisecars tätig. 1997 stieg sie zudem in die Entsorgung ein. 2011 verkaufte sie dagegen die Reisesparte, und Ende 2012 ging der ÖV-Bereich an die Baselland Transport AG (BLT).

Das Familienunternehmen Eggenschwiler ist laut den Angaben seit über 50 Jahren in der Entsorgung in den solothurnischen Nachbarregionen Thal und Gäu tätig. Eingesetzt werden rund 30 Fahrzeuge, und das Einsatzgebiet erstreckt sich gemäss Baumann bis nach Langenbruck BL.