In einer gemeinsamen Pressemitteilung hiess es am Donnerstag, beide Seiten seien der Meinung, «dass es sich insgesamt um ein gutes und zukunftsgerichtetes Gesetz handelt».

Auf Nachfrage bestätigt Komitee-Mitglied Martin Karrer, Kommandant von Aesch-Pfeffingen, konstruktive Verhandlungen: «Das Gespräch war längst fällig.» So habe das Komitee seine Forderungen durchsetzen können, dass die Jugendfeuerwehr vom Kanton subventioniert werde, die Ersatzabgabe für alle Gemeinden obligatorisch bleibe, die Einsatzleitung weiterhin prinzipiell der Ortsfeuerwehr obliege und die Gemeinden nicht für die volle Finanzierung der Hydranten aufkommen müssen. Diese Forderungen entsprechen den am Dienstag veröffentlichten empfohlenen Änderungen der zuständigen Landratskommissionen für Finanzen sowie Justiz und Sicherheit.

Subvention bleibt Streitpunkt

Dennoch bleibt ein wichtiger Streitpunkt offen: Das Komitee störte sich vor allem daran, dass der Kanton die Anzahl der subventionierten Fahrzeuge pro Gemeinde auf drei begrenzen will. Die Feuerwehrrebellen argumentieren, dass manch grosse Gemeinde mehr Fahrzeuge nötig habe, um die Sicherheit im Ort zu gewährleisten. Diese Sicherheit sieht der Kanton wiederum ausreichend durch die Stützpunktfeuerwehren gegeben. Dabei, betont die Gebäudeversicherung, sei es jeder Ortsfeuerwehr und Gemeinde natürlich freigestellt, mehr als drei Fahrzeuge zu beschaffen - aber eben auf eigene Kosten.

Da dieses Thema jedoch nicht Teil des Gesetzes, sondern der zugehörigen Verordnung ist und diese bald in die Vernehmlassung geht, wurden die «Korrekturwünsche» bis dahin verschoben. (bob)