Von der Erhöhung der Löhne um 1,4 Prozent entfallen 0,9 Prozent auf dem vollständigen Ausgleich der Teuerung von 2018. Mit den restlichen 0,5 Prozentpunkten wird gemäss Vorlage der in den vergangenen Jahren aufgelaufene Teuerungsrückstand ausgeglichen.

Alle Landratsfraktionen standen hinter der generellen Lohnerhöhung. Den Kantonsangestellten soll damit etwas zurückgegeben werden, hiess es mehrfach. Der Schritt sei ein erfreuliches Zeichen.

Einen Antrag der FDP, wonach mit dem Beschluss alle Ansprüche aus aufgelaufener Teuerung und Nominallohnentwicklung per 31. Oktober 2018 als ausgeglichen gelten, nahm der Landrat mit 84 Ja-Stimmen bei einer Enthaltung an. Damit wollte das Parlament einen Schlussstrich unter die Vergangenheit ziehen.

Die Mitarbeitenden des Kantons waren in der jüngeren Vergangenheit von mehreren Massnahmen zur Entlastung des Staatshaushalts betroffen. Neben dem jahrelangen Verzicht auf den Teuerungsausgleich musste des Baselbieter Staatspersonal insbesondere 2015 auch eine generelle Lohnkürzung von einem Prozent hinnehmen.