Der Landrat hat den definitiven Entscheid über eine Reorganisation der Brückenangebote für Schülerinnen und Schüler vertagt. In der ersten Lesung vor zwei Wochen hatte es keine Änderungsanträge gegeben. In der Zwischenzeit tauchten jedoch Unklarheiten zum Übertritt von den Brückenangeboten in die Fachmittelschule (FMS) und Wirtschaftsmittelschule (WMS) auf.

Pascal Ryf (CVP) stellte deswegen den Antrag, das Geschäft an die vorberatende Bildungskommission zurückzuweisen. Dieser wurde nach kurzer, aber intensiver Debatte mit 48 zu 33 Stimmen bei 3 Enthaltungen gutgeheissen.

Mehrere Votanten forderten verbindliche Übertrittsregeln; ansonsten werde der Willkür Tür und Tor geöffnet. Bildungsdirektorin Monica Gschwind sprach sich gegen Rückweisung aus. Ein Übertritt in die erwähnten Schulen sei auch nach der Reorganisation möglich. Die Brückenangebote seien aber individuell gestaltet. Daher könnten nicht allgemeine Übertrittsregeln wie ein fixer Notendurchschnitt festgelegt werden. Ein Entscheid werde von FMS und WMS individuell aufgrund der Dossiers der Schüler gefällt. (sda/haj)