Die Motion verlangt eine Anpassung des Gesetzes über die politischen Rechte. Bislang ist im Baselbiet eine stille Wahl nur dann möglich, wenn am 34. Tag vor dem Wahltag «die Zahl der Vorgeschlagenen gleich gross ist wie die Zahl der zu Wählenden». Durch die Ausweitung sollen künftig Kosten gespart und Mehraufwand vermieden werden.

Gegen die Überweisung der Motion war die Fraktion von GLP/G-U. Es seien nicht nur offizielle Kandidierende wählbar, sagte ein Fraktionssprecher. Daher sei es schon vorgekommen, dass trotz zu wenig Kandidaten im Vorfeld am Wahltag genügend Personen gewählt worden seien.