Vorgesehen sind von 2020 bis 2025 jährlich drei Millionen Franken, wie die Baselbieter Regierung am Mittwoch mitteilte. Zusammen mit dem jährlichen Bundesbeitrag von neun Millionen stehen ab 2020 pro Jahr insgesamt 12 Millionen Franken zur Förderung von Energieprojekten im Kanton Basel-Landschaft zur Verfügung.

Zusätzlich soll für sechs Millionen Franken eine Spezialfinanzierung errichtet werden. Geäufnet wird diese aus dem Fonds zur Förderung des Wohnungsbaus.

Mit der nun in die Vernehmlassung geschickten Vorlage will die Regierung eine nahtlose Weiterführung des Energiepakets sicherstellen. Das Förderprogramm für Energieeffizienz und erneuerbare Energien mit Schwerpunkt Gebäudesanierungen war 2010 mit 50 Millionen Franken gestartet worden. Im dritten Quartal dieses Jahres läuft es aus.

Von 2010 bis 2017 wurden gemäss Vorlage 14'380 Projekte mit Mitteln aus dem Energiepaket unterstützt. Ausbezahlt wurden inklusive den Bundesbeiträgen 94,2 Millionen Franken. Die Ziele, die man sich 2009 für das Energiepaket gesteckt habe, seien erreicht und teilweise gar deutlich übertroffen worden, heisst es in der Vorlage.

Just bis 2025 weiterführen will die Baselbieter Regierung das Förderprogramm, weil der Bund voraussichtlich nur bis dann neue Verpflichtungen in diesem Bereich eingehen will. Unterstützt werden sollen zudem in Baselland in den nächsten Jahren nur noch Projekte, die schon heute im Baselbieter Energiepaket angeboten werden und die globalbeitragsberechtigt sind.