Insgesamt sollen auf der Parzelle gemäss dem Bebauungskonzept der Käufer rund 40'000 m2 Büro- und Gewerbeflächen entstehen, wie die Baselbieter Regierung am Dienstag mitteilte. Die Verträge sollen in den kommenden Tagen unterzeichnet werden. Über den Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden.

Die Regierung verpflichtet die Käufer, innerhalb von zwei Jahren nach der Eigentumsübertragung ein bewilligungsfähiges Baubegehren für die erste Etappe einzureichen. Die entstehenden Gebäude dieser Etappe müssen gemäss Mitteilung eine Bruttogeschossfläche von rund 10'000 m2 aufweisen.

Sobald die Baubewilligung rechtskräftig vorliege, müsse innerhalb eines Jahres mit den Bauarbeiten begonnen werden, wie es weiter hiess. Zur Sicherstellung dieser Verpflichtung habe der Kanton ein Rückkaufsrecht ausgehandelt. - In der betreffenden Zone sind vier Vollgeschosse und bis zu 18 Meter Gebäudehöhe möglich.

Mehrjährige Suche nach Nutzern

Der Kanton hatte die Parzelle Mit der Nummer 1103 im Norden des Schorenareals mit einer Fläche von rund 60'000 m2 1994 von der ABB erworben. Der nördliche Teil des Grundstücks mit einer Grösse von rund 24'000 m2 war dann 2011 der Firma Stamm Bau AG im Baurecht überlassen worden.

Für Teile der Restfläche haben sich gemäss Regierung mehrere Unternehmen interessiert. Jedoch habe kein Unternehmen die gesamte Fläche übernehmen oder im Baurecht nutzen wollen. Gegen eine Teilveräusserung stellte sich indes der Kanton, da dies die Vermarktung des verbleibenden Areals schwieriger gemacht hätte.

Die Stamm Bau AG habe ihrerseits ein Kaufinteresse über die gesamte Parzelle angemeldet. In der Folge seien die Verhandlungen aufgenommen worden. Die Stamm Bau AG und uptownBasel AG wollen die Parzelle gemäss Regierungsmitteilung im Miteigentum nutzen.