Mit der Vorlage "Digitale Verwaltung 2022" soll der Kanton die Chancen der Digitalisierung nutzen, um Verwaltungsleistungen effizienter zu erbringen und für Bevölkerung und Wirtschaft zu optimieren. Zunehmend werde erwartet, dass Verwaltungsgeschäfte einfach und zeitsparend via Internet abgewickelt werden können.

Als mögliche Vorteile nennt die Regierung in ihrer Mitteilung mehr Effizienz für Verwaltungsangestellte, effektiveren Einsatz knapper Ressourcen sowie Zeitgewinn. Viele seien heute schon täglich online; zudem biete Fortschritt bei Geräten, Plattformen und Software immer mehr Möglichkeiten, dies standortunabhängig und rund um die Uhr.

Zur Umsetzung schlägt die Regierung rund 40 Massnahmen vor in drei Stossrichtungen: Grundlagen schaffen, medienbruchfreie Abwicklung sowie Führungs- und Supportprozess-Digitalisierung. Teils seien neue rechtliche Grundlagen zu schaffen, dies von der Geschäftsabwicklung bis hin zur Zustellung amtlicher Dokumente.

Für das Umsetzungsprogramm summierten sich 7,6 Millionen Franken "einmalige Ausgaben" namentlich aus externen Leistungen, Software und drei zusätzlichen Stellen für ein Kompetenzzentrum. Dem stünden später - unbezifferte - "deutliche Effizienzgewinne" gegenüber. Auch würden Porti, Druck und Archive wohl billiger.