Basel-Stadt bleibt im kommenden Jahr vor Genf der Kanton mit den höchsten Krankenkassenprämien. Für die Grundversicherung müssen Erwachsene 2016 im Schnitt 545.61 Franken pro Monat bezahlen. Das entspricht einem Plus von 2,3 Prozent. Die jährlichen Kosten steigen im Stadtkanton um 149.28 Franken auf 6547.32 Franken.

In Baselland müssen Erwachsene dagegen nächstes Jahr mit durchschnittlich insgesamt 5535.84 Franken rund 1000 Franken weniger an ihre Krankenversicherung überwiesen. Die monatliche Mehrbelastung liegt jedoch mit 232.80 Franken deutlich über jener von Basel-Stadt.

Die monatliche Durchschnittsprämie für Erwachsene steigt in Baselland um 4,4 Prozent auf 461.32 Franken. Landesweit beträgt die Zunahme mit 428.14 Franken 4 Prozent.

Über dem landesweiten Schnitt von 393.21 Franken (+3,6 Prozent) liegen die beiden Basel weiterhin auch bei den Prämien für junge Erwachsene im Alter von 19 bis 25 Jahren. In Basel-Stadt ist ein unterdurchschnittliches Wachstum von 1,7 Prozent auf 506.29 Franken zu verzeichnen, während in Baselland mit 421.74 Franken das Plus 3,9 Prozent beträgt.

Unter dem landesweiten Durchschnitt liegt das Prämienwachstum im Kanton Baselland einzig bei den Kindern, für die pro Monat mit 108.32 Franken 2,9 Prozent mehr bezahlt werden müssen. Dagegen steigt die durchschnittliche Kinderprämie landesweit um 3,9 Prozent auf 98.70 Franken. In Basel-Stadt beträgt der Anstieg 2016 mit 129.18 Franken lediglich 1,2 Prozent.

Im Kanton Basel-Stadt will die Regierung die kantonalen Prämienbeiträge für Versicherte mit bescheidenem Einkommen proportional zu den Prämien erhöhen, wie sie am Donnerstag mitteilte. Die Gesamtsumme für Prämienverbilligungen wird deshalb gegenüber 2015 um 11 Millionen Franken auf 191 Millionen Franken aufgestockt. Davon übernimmt der Bund voraussichtlich 57 Millionen.