Das kantonale Rechenzentrum, das seit 1992 bei der Finanz- und Kirchendirektion an der Rheinstrasse in Liestal steht, erfülle die Vorgaben punkto Kapazität, Sicherheit und Verfügbarkeit nicht mehr. Die Anforderungen seien gestiegen, weil die kantonale IT-Strategie mehr Zentralisierung bringe, also dezentrale Rechner wegfielen.

Ein zweites Rechenzentrum sei nun «unabdingbar», damit bei einem Ausfall das jeweils andere Zentrum die wesentlichen Funktionen am Laufen halten kann. Unter dem Strich sei mieten besser als selber neu bauen, hiess es mit Verweis auf Wirtschaftlichkeit, Flexibilität und Sicherheit weiter.

Das bestehende Rechenzentrum sei überdies in die Jahre gekommen: Die veraltete Haustechnik sei ersatzreif und die Kälteanlage nicht mehr umweltrechtskonform. Während der bevorstehenden Sanierung - für welche die Regierung eine separate Vorlage in Aussicht stellt - solle der Grossteil vorübergehend nach Pratteln ausgelagert werden.