Mit dem letztjährigen Jahresgewinn von 133,3 Millionen Franken weist die Basellandschaftlichen Kantonalbank (BLKB) gegenüber 2016 einen nahezu unverändertes Ergebnis aus. Das Institut erzielte mit einem Geschäftserfolg von 172,1 Millionen ein gutes Ergebnis (- 6,2 % gegenüber 2016). Die Erträge aus dem Kommissions- und Handelsgeschäft liegen deutlich über dem Vorjahr, konnten den Rückgang beim Zinsergebnis aber nicht ganz ausgleichen. Die ordentliche Ausschüttung von 60 Millionen an den Kanton Baselland sowie die Ausschüttung von 35 Franken pro Zertifikat an die Zertifikatsinhaberinnen und -inhaber bleiben unverändert.

Der Geschäftsertrag verzeichnete einen leichten Rückgang von 0,4 Prozent auf 366,9 Millionen. Haupttreiber ist der tiefere Netto-Erfolg aus dem Zinsengeschäft von 272,7 Millionen Franken (- 4,3%), der auf die Zinspolitik der Nationalbank zurückzuführen ist. Den Vorjahreswert deutlich übertroffen haben das Kommissions- und das Handelsgeschäft mit je einem Erfolg von 65,3 Millionen Franken (+1 3,9%) respektive 18 Millionen (+ 2,3%). Die Eigenkapitalrentabilität beläuft sich auf 9 Prozent und ist somit deutlich über dem BLKB-Zielwert von 3 Prozent.

Die per Ende Juni zurücktretende Bankratspräsidentin Elisabeth Schirmer-Mosset sagt: «Die im letzten Jahr wiederum sehr gute Profitabilität verdeutlicht, dass die BLKB für alle ihre Anspruchsgruppen – Kunden, Mitarbeitende, Eigentümer – eine zuverlässige Partnerin ist. Damit dies so bleibt, hat der Bankrat letztes Jahr die Vision sowie die Werte der BLKB geschärft, die Unternehmensstrategie weiterentwickelt und die erforderlichen Mittel für die Umsetzung gesprochen.»

Das Ertragsniveau 2017 sei «solide und gut», erklärt CEO John Häfelfinger. «Wir haben verschiedene Optionen für zusätzliches Wachstum geschaffen. Dieses wird weiterhin risikobewusst sein, denn wir wollen berechenbar bleiben.»