Das am Bau der Sissacher Kunsteisbahn beteiligte Holzunternehmen PM Mangold Holzbau AG weist die Vorwürfe der Gemeinde Sissach in einer Pressemitteilung entschieden zurück.

Sie sei beim Bau der Halle keine Generalunternehmerin gewesen und habe die Arbeiten nur nach Vorgaben des Architekten und des Bauleiters ausgeführt. «Mit Nachdruck bestritten» wird von der Firma ausserdem, dass sie durch geschönte Bauwerkskontrollen die Verjährung der Garantie provoziert habe.

PM Mangold reagiert damit auf ein Interview vom Februar mit dem damaligen Sissacher Gemeinderat Martin Hauswirth in der «Volksstimme». Aufgrund der dortigen «unzutreffenden Aussagen» weigert sich die Firma auch weiterhin, die Haftungsfrage durch ein privates Schiedsgericht klären zu lassen und verlangt ein staatliches Gerichtsverfahren, «um das Öffentlichkeitsprinzip zu garantieren».

Die Kunsti Sissach war im vergangenen November geschlossen worden, weil das Holzdach einsturzgefährdet ist. Seither streiten sich Gemeinde und PM Mangold darüber, wer die fehlerhafte Dachkonstruktion zu verantworten hat. (bob)