Da nach dem Brand bei der Rohner AG in Pratteln am 16. Februar so viele Gerüchte kursierten, wollte SP-Landrätin Kathrin Schweizer mit einer Interpellation Klarheit schaffen. Seit gestern liegt die Antwort des Regierungsrats vor.

Darin bestätigt dieser unter anderem, dass die Firma auf ihrem Gelände Abfall lagert. Sie verneint hingegen, dass das Unternehmen Produkte herstellt, die wegen der damit verbundenen Risiken anderswo in Europa kaum mehr hergestellt würden. Die Risiken für Bevölkerung und Umwelt, die von der Rohner AG ausgehen, seien «im akzeptablen Bereich».

Nicht abschliessend beantworten kann die Regierung, ob für die Prozesse, bei welchen es zur Explosion gekommen ist, eine Betriebsbewilligung vorlag. Entsprechende Untersuchungen würden noch laufen.