Nach dem gewaltsamen Tod von Staranwalt Martin Wagner (57†) wollten die Rünenberger am Mittwoch in der Turnhalle zusammenkommen. Die Gemeinde plante einen gemeinsamen Gedenkanlass für die Verstorbenen.

Völlig überraschend teilte die Gemeinde Rünenberg am Dienstagabend mit, dass der auf Mittwochabend angekündigte Gedenkanlass für Opfer und Täter in Zusammenhang mit dem Tötungsdelikt an Anwalt Martin Wagner abgesagt worden sei. Ein entsprechendes Flugblatt liegt am Mittwoch in den Briefkästen der Rünenberger Bevölkerung. Ein wortkarger Gemeindepräsident ad interim Peter Grieder sagte am Telefon zur bz nur: «Die Feier ist aus Rücksichtnahme auf die Betroffenen abgesagt worden.» Damit verstärkt sich der Eindruck, dass der Fall eine Dynamik angenommen hat, die nicht im Sinne der Behörden sein kann. (hi)