Der Baselbieter Finanzdirektor Anton Lauber (CVP) hat angekündigt, im Rahmen des Sparprogramms die Stelle in der Asylkoordination nach einem Abgang nicht neu zu besetzen. Damit liessen sich im nächsten Jahr 91‘000 Franken einsparen.

Dieses Geld gehört aber gar nicht dem Kanton, sondern dem Bund, der den Kanton Pauschalbeiträge pro Asylbewerber ausrichtet, um unter anderem auch die Stellen in der Asylkoordination zu bezahlen. Dies schreibt die «Schweiz am Sonntag».

Das Staatssekretariat für Migration sagt, dass «nicht verwendete Bundesgelder nicht in die allgemeine Staatskasse fliessen dürfen».

Letztlich wird der Bund über die Winkelzüge von Anton Lauber entscheiden.