Per Akklamation mit Applaus im Stehen und Bravorufen wurde Allschwils Gemeindepräsident Anton Lauber am Mittwochabend als Regierungsratskandidat der CVP für die Nachfolge des verstorbenen Parteifreundes Peter Zwick nominiert. Während der Kandidatenvorstellung und -befragung gab es durchgehend nur euphorische Stimmen.

Lauber selbst zeigte sich ob dieser Emotionalität bewegt: «Auch nach 17 Jahren in der Politik rührt mich dieser Augenblick sehr.» Das Vertrauen mache ihn glücklich und beflügle ihn.

«Ich bin eigentlich ein typischer Vollblut-Exekutivpolitiker», betonte Lauber den pragmatischen Politikstil, den er auch auf kantonaler Ebene weiterführen wolle: «Mir geht es nicht um ein Dogma, sondern um pragmatische Lösungen.» Die Meinungsvielfalt in der CVP zeichne die Partei aus, genauso wie die Toleranz gegenüber diesen Meinungen. Deshalb könne er voll und ganz hinter der Politik der CVP stehen. Zum Inhaltlichen seiner Politik betonte Lauber, dass ihm besonders die Wirtschaftsförderung am Herzen liege.

Lauber läutete auch gleich den Wahlkampf ein: «Der Weg ist frei. Jetzt machen wir nur noch die Tür auf; dann sind wir drin.» Parteipräsidentin Sabrina Mohn mahnte allerdings an, dass der Wahlkampf vorerst «mit angezogener Handbremse» erfolgen müsse, da die Partei zunächst den SVP-Kandidaten Thomas Weber als Nachfolger für Adrian Ballmer unterstützen wird. Weber war selbst anwesend, ebenso wie FDP-Präsidentin Christine Pezzetta, die beide die kürzlich geschlossene Bürgerliche Wahlallianz der drei Parteien bekräftigten.