Das dürfte für hitzige Diskussionen sorgen. Noch vor der Debatte im Landrat hat die Baselbieter FDP am Donnerstagmorgen ihre grundsätzliche Haltung zur künftigen Gesundheitspolitik in der Region bekannt gegeben. Darin stellen die Liberalen klar, dass sie sich gegen die von der Regierung angestrebte Fusion zwischen dem Basler Unispital und dem Kantonsspital Baselland stellen.

Die FDP macht dafür auch «staatspolitische Gründe» geltend. Die geplante Besitzaufteilung der gemeinsamen Spitalgruppe von 70 Prozent zugunsten von Basel-Stadt und von nur 30 Prozent von Baselland würde den Landkanton zu stark benachteiligen.

Auch würde die vorgesehene Baselbieter Sperrminorität nicht für alle wichtigen Entscheide gelten. Anderseits fehle dem Baselbiet das Geld, sich für 170 Millionen Franken gleichwertig in die gemeinsame Spitalgruppe einzukaufen.

Die Vorlage für die heutige Spitaldebatte im Landrat hat die Baselbieter FDP mit ihrer Mitteilung vom Donnerstagmorgen jedenfalls gegeben.