Die Baselbieter Jungsozialisten richten harsche Worte an die Regierung. Die Haltung zur Transparenzinitiative sei „scheinheilig". Die Regierung versuche damit, transparente Politik zu vermeiden. Die Baselbieter Regierung hatte schon im Juli kommuniziert, dass sie die „Transparenz-Initiative - Stoppt die undurchsichtige Politik" ablehne.

Kosten nicht mal geschätzt

Die Forderung, dass alle Spendenbeiträge über 1000 Franken offengelegt werden, würde einen zu hohen Verwaltungsaufwand bedeuten.
Stattdessen wolle man die anstehenden Entscheidungen auf Bundesebene abwarten. Die Juso monieren nun, dass die anfallenden Kosten auch nicht nur ansatzweise geschätzt wurden - sie verlangen nun eine objektive Diskussion von Regierung und Landrat.