Die beiden vergangenen Winter waren mild und auch der Sommer hat für eine massive Zunahme der Brummer gesorgt: Die Marmorierte Baumwanze, besser bekannt unter dem Namen "Stinkkäfer", hat sich wild vermehrt.

Nun wird es kühler, weswegen sich die Wanzen ins Warme flüchten möchten. Was wäre da naheliegender, als Wohnungen und Häuser, die Sicherheit vor der Kälte versprechen? Deshalb ist jedes Schweizer Zuhause derzeit voll mit Käfern.

Aktuell kann kaum ein Fenster offengelassen werden, ohne dass bald mindestens eine Wanze im Zimmer sitzt. Sie zu töten widerstrebt vielen, in diesem Fall ist es für die Nase auch verheerend: Schon nur in Stresssituationen macht der Stinkkäfer seinem Namen alle Ehre und gibt ein übelriechendes Sekret ab.

Stinkkäfer mag Gestank nicht

Um diese Situation zu umgehen, ist es sinnvoll, dafür zu sorgen, dass die Käfer gar nicht erst ins Innere gelangen. Folgende Mittel können dabei helfen:

  • Die Wanzen mögen starke Gerüche nicht. Es kann helfen, den Fenstersims mit Knoblauchwasser (500 ml Wasser und 4 Teelöffel Knoblauchpulver mischen), Minzöl oder Essig einzusprühen.
  • Fliegengitter halten die Wanzen natürlich auch ab.
  • Fenster und Türen mit Dichtungsmasse abdichten, um Schlupflöcher zu verhindern.
  • Fliegenband auf dem Fenstersims anbringen.

Da es trotz des prächtigen Wetters langsam kälter wird, dürfte die Invasion aber bald zu Ende sein.