Eine sehr erfreuliche Nachricht nach den nicht zu übersehenden Defensiv-Schwächen des FC Basel: Partizan Belgrad, Arbeitgeber von FCB-Wunschspieler Ivan Ivanov, hat dem 25-jährigen Bulgaren an einer vereinseigenen Pressekonferenz eine Freigabe erteilt.

Das serbische Portal «Blic.rs» meldet bereits gestern die Vollzugsmeldung. Nun bestätigt auch der FC Basel den Transfer. Ivanov unterschreibt für drei Jahre beim Schweizer Meister - mit Option auf ein weiteres Jahr. «Es gab auch noch ein Angebot von Hellas Verona», erklärt Ivanov der bz. Doch der Bulgare wollte nicht in die Serie A wechseln. «Für mich war immer klar, ich will zum FC Basel.»

Der 25-Jährige trainierte am Donnerstag erstmals mit dem FCB und wird die Rückennummer 13 tragen. Er sei sehr glücklich «endlich, endlich» in Basel angekommen zu sein. Es sei ein langes Hin und Her gewesen, da der FCB den Dragovic-Transfer abgewartet habe. «Es war eine sehr mühsame Zeit für mich. Ich will sie schnell vergessen.» Nun freue er sich, seine neuen Teamkollegen kennenzulernen. Mit seinen guten Englischkenntnissen sollte das auch kein Problem sein.

Mit dem St. Jakob-Park verbindet er gute Erinnerungen. 2011 spielte er mit der Bulgarischen Nationalmannschaft gegen die Schweiz. Die Bulgaren verloren zwar 3:1, aber Ivanov schoss dabei sein erstes Länderspiel-Tor.

Seit Juli 2011 stand der linksfüssige Bulgare im Kader von FK Partizan Belgrad. Davor war er Spieler beim CSKA Sofia sowie beim russischen Verein Alania Wladikawkas.

Ivanov konnte bereits drei Meistertitel feiern - einmal gewann er mit CSKA Sofia die bulgarische Meisterschaft und zweimal wurde er mit Partizan Belgrad serbischer Meister. Für die bulgarische Nationalmannschaft absolvierte er seit dem Jahr 2009 34 A-Länderspiele. (cfe/wen/zam)