Hauptgrund für die Preissenkung seien die im Vergleich zum laufenden Jahr tieferen Beschaffungskosten aus langfristigen Verträgen. Dadurch könnten die Energiepreise für Haushaltskunden um durchschnittlich 11,8 Prozent gesenkt werden, teilte das Unternehmen mit Sitz in Münchenstein BL am Donnerstag mit.

In die Strompreise für das kommende Jahr hat die EBM aber auch Mehrkosten bei den gesetzlichen Abgaben einkalkuliert. So beläuft sich der Mehraufwand für die dezentrale Produktion um 0,04 Rappen pro Kilowattstunde. Beim Netzzuschlag, den der Bundesrat noch nicht definitiv festgelegt hat, geht die EBM von einer Erhöhung von 1,5 auf 2,3 Rappen pro Kilowattstunde aus.

Nach Angaben der EBM fällt die Stromrechnung für einen durchschnittlichen Vier-Personen-Haushalt mit einem Bedarf von 4500 Kilowattstunden nächstes Jahr um 36 Franken tiefer aus als 2017. Ein Ein-Personen-Haushalt, der 1600 Kilowattstunden verbraucht, spart 13 Franken.