Für den Tierschutzbund Basel Regional (TSB) geht ein ereignisreiches Jahr zu Ende, wie der TSB gestern in einer Mitteilung schreibt. Im neuen Katzenheim in Muttenz wurden bis anhin bereits 290 Katzen aufgenommen. Dabei zeige sich ein trauriger neuer «Trend»: Viele Tiere sind medizinisch nicht versorgt wenn sie abgegeben werden.

Das Spektrum der Fälle, die das Team im Katzenheim täglich erlebe, sei breit. Ausgesetzt, abgegeben, aus Vernachlässigung und Quälerei gerettet: Die Geschichten der Vierbeiner, die im Katzenheim Zuflucht finden, sind oft schmerzlich. Gründe gäbe es viele, oft seien die Katzen den Besitzern zu laut, machen zu viel Dreck oder kosten zu viel Geld.

Die jüngste Katze war sieben Tage alt, die älteste 17-jährig. Besonders intensiv sei die Pflege der Katzenbabys – bis jetzt 56 an der Zahl – die mit oder ohne ihre Mütter im Katzenheim landen. Oder auch jener Katzen, die trächtig ankommen und ihre Jungen im Katzenheim zur Welt bringen und aufziehen. (BZ)