Noch ist zwar nichts unterschrieben. Aber laut Auskunft von Sissachs Gemeindepräsident Peter Buser hat sich die Gemeinde mit der Holzbaufirma, die 2005 das schadhafte Dach der Kunsteisbahn errichtet hat, aussergerichtlich geeinigt. Im Herbst 2012 drohte das Kunsti-Dach einzustürzen, weshalb das Eisfeld für zwei Jahre gesperrt werden musste (die bz berichtete mehrfach).

Buser informierte an der Gemeindeversammlung am Mittwochabend, dass die Einigung im Entwurf vorliege und die Vereinbarung an einer gemeinsamen Besprechung mit der anderen Partei unterschrieben werde. Der Termin ist noch offen. «Erst danach wird öffentlich kommuniziert, was wir genau miteinander abgemacht haben», erklärt Peter Buser.

In der «Volksstimme» vom Freitag war zu lesen, die Gemeinde gebe dem Holzbauer beim Kunsti-Debakel eine Mitschuld daran, dass das Dach Schaden genommen habe. Davon distanziert sich der Gemeindepräsident in aller Form. «Das habe ich so sicher nicht gesagt an der Gemeindeversammlung. Sie können die 160 Anwesenden fragen. Auch habe ich den Namen der Holzbaufirma nicht genannt», wehrt sich Buser.

Das Unternehmen, welches das Holzdach der Sissacher Kunsteisbahn gebaut hat, ist die PM Mangold Holzbau AG aus Ormalingen. Geschäftsführer David Schreiber bestätigt, dass ein Angebot für einen Vergleich vorliege, sie aber von der Gemeinde Sissach schon länger nichts mehr gehört hätten.

Die Bauarbeiten für die neue Eishalle, die insgesamt knapp neun Millionen Franken verschlingen wird, haben kürzlich begonnen. Parallel dazu laufen alle technischen Erneuerungen. Der Neubau soll bereits im kommenden Herbst beendet sein, ein Jahr früher als ursprünglich geplant.