Im gestern erschienenen «Liestal aktuell» teilte die Stadt mit, dass es rund um die geplante Ziegelhof-Überbauung einen Schritt vorwärtsgegangen ist: Der Regierungsrat hat bereits im Dezember die Quartierplanvorschriften genehmigt. Dies mit marginalen Änderungen, wie Daniel Zimmermann, Leiter des Stadtbauamts, auf Nachfrage ergänzt. Auch sei die Mehrheit der Einsprachen erledigt.

Laut Andres Rohner von der Rechtsabteilung der Bau- und Umweltschutzdirektion haben in zwei Fällen die privaten Einsprecher Beschwerde beim Kantonsgericht erhoben. Die Einsprecher bemängeln vor allem, dass die Behörden keine genügende Interessensabwägung vorgenommen und das Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz von nationaler Bedeutung (ISOS) nicht berücksichtigt hätten. Unter dem Strich wehren sich die Beschwerdeführer vor allem gegen den Abriss der Häuserzeile an der Lindenstrasse (die bz berichtete).

Rohner rechnet damit, dass das Kantonsgericht noch in diesem Jahr über die Beschwerden befindet, sofern nicht noch eine externe Expertise eingeholt werde. Unterliegen die Einsprecher, können sie den Fall noch ans Bundesgericht weiterziehen. Erst wenn dieser Rechtsstreit erledigt ist, kann der Investor der Ziegelhof-Überbauung sein Baugesuch einreichen. (hi)